InmemoriamHelgaHlkenberg_img1.gif In memoriam Helga Hülkenberg
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"Plötzlich und unerwartet"
Eine Formel, die nur erahnen läßt, welche Reaktionen, Ängste, Fragen ein plötzlicher, unerwarteter Tod auslöst.
Die Fragwürdigkeiten um Helgas Tod sollten geklärt werden.
Das versprach ich den Trauergästen.
Leider dauerte es 10 Jahre, dass ich die Ergebnisse dieser Klärung vorlegen kann.
Viele der etwa 400 Trauergäste weiß ich heute nicht mehr zu erreichen, darum habe ich das Internet als Medium gewählt.
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Die Dateien steht Ihnen auch kostenlos als Download zur Verfügung.
Zum Download:
Die Dokumentation als Mindmap:
Protokoll eines vermeidbaren Todes -map.pdf
Marktvernunft oder Pressefeigheit ?
Dieser Text sei als Anklage zu verstehen, entschiedendie Anzeigenabteilungen verschiedener Tageszeitungen. Damit lehnten sie meine Anzeige zum 10. Jahresgedächtnis ab.
Zugegeben, der Text ist pointiert.
Doch ist er keine Anklage, sondern der Hinweis auf ein Urteil. Rechtsgültig ergangen vom Landgericht Köln am 30. 09. 2009.
Dort hatten die Richter bestätigt, der Tod der Helga
Hülkenbergam 9.6.2000 war vermeidbar. Ohne das extrem fahrlässige Handeln eines Kölner Internisten hätte sie eine Überlebenschance von 85-90 % gehabt.
Den Trauergästen hatte ich seinerzeit versprochen, die uns fragwürdigen Vorgänge juristisch klären zu lassen.
Die Anzeige zum 10. Jahresgedächtnis sollte zugleich darauf hinweisen, dass diese Erklärung nun erfolgt und richterlich beurteilt ist.
Entgegenkommend formulierte ich zwei Varianten zur Anzeige, beide mit dem Hinweis auf die Dokumentationdes Verfahrens.
Doch kein Entgegenkommen bei Kölner Stadtanzeiger, KölnischerRundschau und Express, ebensowenig beim TrierischenVolksfreund.
Ausführlich und auflagensteigernd beteiligte sich das Kölner "Zentrum für zu veröffentlichende Meinungen" - also das Haus NevenDuMont- kürzlich an publizistischenund theoretischen Debatten über Kunstfehler und Ärzteversagen. Doch wenn es darauf ankommt, entscheidet die Anzeigenabteilung, was ökonomisch opportun ist.
Bewusst habe ich auf ein publizistischeAusschlachten des Klagebegehren verzichtet. Zu schnell wird bei unklarer Beweislage der Ruf eines Menschen irreparabel beschädigt.
Doch nach ausführlicher Prüfung fällte das Kölner Landgericht ein rechtsgültiges Urteil.
Nun ist es Zeit, die grotesken therapeutischen Vorgänge öffentlich zu machen.
Gesetzt habe ich auf die Pressefreiheit.
Gebremst - nicht ausgebremst - wurde ich durch Pressefeigheit.