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Nur wenig Platz ließ der Käfig.
Zehn Schritte vor – zehn Schritte zurück – zehn
vor – zehn zurück ….
Über die Jahre gingen die Schritte dem Bären in
Fleisch und Blut über.
Als ein neuer Zoodirektor entschied, Käfige seien
keine artgerechte Tierhaltung, wurde der Bär
freigelassen.
Im Wald genoss er seine neue Freiheit und ging
….zehn Schritte vor – zehn Schritte zurück – zehn
vor – zehn zurück…
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Laien in der Kirche geht es nur zu oft wie dem Bären.
Das II.Vatikanische Konzil gab ihnen zwar Würde und Anerkennung zurück, die über 1000jährige
Domestizierung des Volkes Gottes aber steckt noch tief in den Knochen.
Wenden sich zu viele weltverantwortliche Christen enttäuscht von den Kirchen ab, beschränken sich andere auf
Beteiligung an rein innerkirchlichen Fragestellungen.
Kann aber so der überfällige Wandel gelingen: vom Kirchenvolk zum Gottesvolk?
Viel zu klein ist der Kreis jener, die in Gottes Namen und um der Menschen willen gesellschaftgestaltend Hand
anlegen.
Die dazu notwendige neue Partnerschaft von Laien und Klerus innerhalb des Gottesvolkes braucht mehr als
Appelle und guten Willen.
Für Bären, Eulen oder Wölfe gibt es langjährige Auswilderungsprogramme, warum nicht auch für
„Schafe“?
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