Demokratieentwickeln_img1.gif 1. Demokratie entwickeln
Es ist höchste Zeit nachzudenken, ob das  praktizierte "Demokratie"- Modell  den  Ansprüchen einer dynamischen, wertpluralen  und einer zwischen  Aufgeklärung und  populistischer Verführung schlingernden  Gesellschaft  noch gerecht wird.
Wie können notwendige Reformen aussehen  und angegangen werden?
Chaotische Politik zu kritisieren ist leicht,  doch völlig unzureichend. Es gilt,  die  Fähigkeit der Menschen zur Politik in  chaotischer Welt zu fördern.  Politische  Entscheidungsprozesse brauchen neue  Verhalten, Strukturen und  Regeln, damit  Menschen frei und sozial gesichert in ihren  Ländern leben  können. 
Mein Engagement dient der Entwicklung  solcher Regeln für humanes  Miteinander in  Gemeinwohl, Gerechtigkeit und Solidarität.
Eine Zwischenbilanz des nun über 10jährigen  Engagements konnte ich am   29. Januar 2016  im Berliner "Haus der Demokratie und  Menschenrechte"  vortragen:

Mehr dazu... Bürger  Macht  Demokratie
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Art. 20 Abs. 2 GG:
„Alle Staatsgewalt geht vom Volke  aus. Sie wird vom  Volke in Wahlen  und Abstimmungen und durch  besondere Organe der  Gesetzgebung, der  vollziehenden  Gewalt und der Rechtsprechung  ausgeübt.“
 
 
 
 
Der Bürger ist Souverän der Demokratie? 
Er ist es erst dann, wenn er selbst Legitimation und Regeln der in seinem Namen betriebenen Politik  bestimmt und durch eigenes Zutun beiträgt, dass  wir "Miteinander in guter Verfassung leben“. Wenn  er selbst dafür sorgt, dass politische Entscheidungen am Gemeinwohl und nicht verengt an den  "Interessen der Märkten" ausgerichtet fallen.
In "Wahlen und Abstimmungen" sollen wir unsere Rechte als Souverän des Staates ausüben. Doch  das Wahlrecht gibt nur die Möglichkeit, alle 4.Jahre  die Zusammensetzung eines Parlamentes zu  beeinflussen. Auf die Beauftragung des politischen Personals (Wahlsystem) oder gar  Sachentscheidungen  (Abstimmungen) hat das Volk keinen Einfluss. 
Das Grundrecht auf Volksabstimmungen als eine Möglichkeit zum Korrektiv getroffener  Entscheidungen wird uns verfassungswidrig vorenthalten. 
Parteien und Abgeordnete, die weiterhin das Abstimmungsrecht - gestaffelt in Volksinitiative,  Volksbegehren und Volksentscheid -  verweigern, machen sich des fortgesetzten  Verfassungsbruches durch Grundrechtverweigerung schuldig. 
Sie verspielen so ihre Legitimität als Volksvertreter.