denk!BARmobil_img1.gif denk!BAR® mobil
graphic
graphic
Zu den Risiken und Nebenwirkungen  kreativer  Persönlichkeiten zählt es, dass nicht jede ihrer  konzeptionellen Fantasien direkt und im  Maßstab 1:1 realisierungsfähig ist.
Während Ingenieure, technische Entwickler und  Erfinder in Forschungs- und Entwicklungszentren  Förderung erfahren, haben die sozial und kulturell  Kreativen eher den Ruf des Spinners. 
Dies gilt erst recht, wenn sie sich mit  gesellschaftlichen Fragen befassen und  bestehende Machtverhältnisse kritisch prüfen.
Als eine Art Heimstatt für kreative Denker  entwickelte ich das Konzept der
denk!BAR®  
mit dem 
"Salon für Möglichkeitsdenker".
Dieses Konzept wurde markenrechtlich  geschützt,  erprobt und weiterentwickelt.
Seit Herbst 2008 bin ich mit der
denk!BAR®  mobil
auf meiner Reise durch die Regionen.
Für Menschen mit Fragen, Ideen und Visionen  bietet die denk!BAR®  mobil an  unterschiedlichen Orten auf öffentlich zugänglichen  Plätzen ein Gesprächsforum. 
Durch die kreativen Anregungen und kritischen  Anmerkungen der Beteiligten entsteht so die 
Bürger-Werkstatt für  Gesellschafts-Design
Wie in einer Werkstatt werden Visionen, Ideen und  Konzepte geprüft; ihre Nützlichkeit für  gesellschaftliche Entwicklungen ausgefeilt.
Die denk!BAR®  mobil folgt der  Einladung  durch örtliche Veranstaltungspartner,
Zum Projekt der Weblog unter 
graphic
graphic
graphic
denk!BARmobil_img2.gif Campus der Lebenskünste
Die von der UNO-Vollversammlung 2002 beschlossene Weltdekade „Bildung für  Nachhaltigkeit“ (2005 - 2014) zielt auf reflektierte Verhaltensänderung weiter  Bevölkerungskreise in allen Kulturen. 
Gleiches gilt für die "Erklärung zum Weltethos" aus dem Jahr 1993.
Die je unterschiedlichen Herausforderungen in Entwicklungs-, Schwellen- und  Industrieländern sind differentiert beschrieben im GLOBAL MARSHALL PLAN .
Auch die als „Faktor 4“ oder „Faktor 10“ publizierten Konzepte legen nahe,  Ressourcennutzung und –verbrauch sorgfältig zu prüfen und einzuschränken. Dabei gilt es  in jeder Region dieser Erde, jedem Menschen Existenzsicherung und Lebensentfaltung zu  sichern. Es gilt Wege zu finden, jedem Menschen die seiner Personenwürde gemäße  Lebensqualität zu ermöglichen. 
Lebensformen, die sich auf Kosten berechtigter Lebensinteressen anderer Menschen und  Bevölkerungsgruppen entwickelten und weiterhin entfalten, sind zu überwinden. 
Wollen wir diese Herausforderungen im gesellschaftlichen Konsens angehen und  bewältigen, bedarf es intensiver sozialer Dialoge mit kreativen Arbeitansätzen.
Erfolgreiche, teilnehmerorientierte Grundkonzepte ausserschulischer Jugendbildung  (LEARNING BY DOING, Baden Powell  oder SEHEN-URTEILEN-HANDELN bzw.  VORMACHEN-MITMACHEN-NACHMACHEN LASSEN, Joseph Cardijn) beweisen ihre  Relevanz seit Jahren auch in der Erwachsenenbildung.
Gut versorgt im 4-Sterne-Tagungshotel läßt sich trefflich über globale Verteilungs- und  Bedarfsgerechtigkeit philosophieren und seminarisieren. Doch wie läßt sich dort erfahrbar  machen, wie auch unter reduzierter Ressourcennutzung Lebensqualität erhalten  und  ausgebaut werden kann?
Welcher Raum bietet die besten Chancen auf dem Weg von den Begriffen zum be- greifen? 
Kreative Impulse konzeptionell auszuarbeiten, sie zu erproben, als „Modelle des Möglichen“  in den gesellschaftlichen Dialog einzubringen, bedarf experimenteller Freiräume.
Gesellschaftlicher Dialog im öffentlichen Freiraum
Jede größere Kommune verfügt über mittelfristig ungenutzte Liegenschaften. Bebaute und  unbebaute Gewerbe- oder Industriegelände liegen jahrelang brach, bis sie nach neuen  Nutzungskonzepten langfristig umgewidmet werden. 
Eine vertraglich geregelte Zwischennutzung brachliegender Liegenschaften eröffnet bei  geringstem Aufwand neue Felder „begreifender Bildung“.
Das Konzept „Campus der LebensKünste“ verdichtet die Erfahrungen aus über 35 Jahren  teilnehmerorientierter politisch-sozialer Bildung mit Jugendlichen und Erwachsenen. 
Dabei verzichtet der Träger auf öffentliche Fördermittel und beschränkt sich auf die  Zwischennutzung brachliegender Liegenschaften.
"Wo kämen wir denn hin, wenn jeder sagte:
`Wo kämen wir denn da hin?´, 
aber niemand machte sich auf, um zu schauen, 
wohin wir kämen, wenn wir gingen", 
fragte der schweizer Pfarrer und Lyriker Kurt Marti. 

Jede Gesellschaft hat und braucht die Avantgarde der "Cultural creatives", also jener  Menschen, die sich auf den Weg machen nach zukunftsfähigen und sozial verträglichen  Lösungen anstehender Herausforderungen. 
Die kulturelle Qualität einer Gesellschaft zeigt sich auch darin, welche Freiräume diesen  Vordenkern und Zukunft-Scouts eingeräumt wird, wie sie unterstützt und rückgebunden  werden in den gesellschaftlichen Dialog. 
Wir finden diese Vordenker in allen Sphären zwischenmenschlichen Agierens.
  • Auf der Sinnebene fragen sie nach den lebensfördernden Werten und dem  Zusammenhalt der Gesellschaft. 
  • Sie tragen bei zu kultureller Weitergabe, Reflexion und Gestaltung. 
  • Sie befragen und empfehlen Strategien, Regeln und Normen sowie Wege, wie sie  gesetzt werden können. 
  • Sie überprüfen und entwickeln Konzepte zum verantwortbaren, zukunftsfähigen Umgang  mit den Ressourcen dieser Erde. 
Sie nehmen sich selbst und ihre Mitmenschen ernst in der gegenseitigen Mitverantwortung  und suchen nach Wegen, ihr je konkret gerecht zu werden.
Sie verharren nicht schmollend in kritischer Analyse misslicher Zustände, sondern halten  Ausschau nach konstruktiven Gestaltungsmöglichkeiten. 
Als Querdenker sind sie unbequem in Fragestellungen, Vorschlägen und Aufforderungen,  doch sind sie unbequem aus Verantwortung.
Zum „Campus der LebensKünste“ das Grundkonzept (Teil A)  und Prototyp Köln  (Teil B) als pdf-Dateien
Anmerkungen zu den Entwicklungen: